Ich kann Ihnen weiterhelfen

Denken Sie hin und wieder über die Rente nach? Über IHRE Rente? Das deutsche Sozialversicherungsrecht ist ein anspruchsvolles Gebilde, muss aber kein unüberwindbares Hindernis sein. Als Rentenberater vertrete ich Ihre Interessen. Und zwar unabhängig!

Beratung wird durchgeführt bei allen Fragen und Problemen der gesetzlichen Rentenversicherung, der gesetzlichen Kranken-, Unfall- und Pflegeversicherung sowie des Schwerbehindertenrechts und des sozialen Entschädigungsrechts.

Rentenversicherung

Renten werden aufgrund des Alters, einer Erwerbsminderung oder wegen Todes gewährt. Zusätzlich bieten die Träger der gesetzlichen Renten­ver­sicherung Leistungen zur beruflichen oder medizinischen Rehabilitation an. Dieser Sozial­ver­sicherungszweig besteht bereits seit 1891.

Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Die gesetz­liche Krankenversicherung – seit 1883 eingeführt und somit ältester Sozial­versicherungszweig – sowie die Unfall- (1884) und Pflegever­sicherung (1995) bilden das „Korsett“ der gesetzlichen Absicherung gegen Krankheit, Pflegebedürftigkeit sowie die Folgen von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheit.

Schwerbehindertenrecht

Im Schwerbehindertenrecht sind alle rechtlichen Regelungen enthalten, die die Rechtsverhältnisse in Deutsch­land regeln. Grundlage ist das SGB IX. Schwerbehindert sind Menschen, deren körperliche, seelische oder geistige Einschränkung mindestens einen Grad von 50 GdB (Grad der Behin­derung) aufweisen.

Soziales Entschädigungsrecht

Dieses Recht fasst das Bundes­versorgungs-, Soldaten­ver­sorgungs-, Zivildienst- und Opferentschädi­gungs­gesetz sowie das Strafrecht­liche Rehabilitationsgesetz zusammen. Die aufgrund von gesundheit­lichen und wirtschaftlichen Folgen Beschädigten erhalten staatliche Leistungen entsprechend des BVG. Träger sind die Versorgungs- bzw. Landes­versorgungsämter.

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Spätestens wenn die Regelaltersgrenze immer näher rückt, kann man sich dem Thema nicht mehr entziehen. Aber warum erst so spät agieren?

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Meldungen rund um die Rente

Die folgende Nachricht wird durch den Bundesverband der Rentenberater e.V. redaktionell verantwortet und hier eingeblendet. Weitere aktuelle Nachrichten finden sie hier beim Verband.

 

 

"Einige gute Ansätze, aber zu viele Absichtserklärungen!"

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 30.11.2021

"Einige gute Ansätze, aber zu viele Absichtserklärungen!"

Trotz wichtiger Neuerungen bleiben die Rentenpläne der Ampel-Koalition hinter den Erwartungen zurück. Auf Kapitalmarktrenditen zu setzen, ist als zentraler Lösungsansatz zu wenig.

Am 18. November wurde die Sonderregelung zum Hinzuverdienst bei vorzeitigem Rentenbezug bis Ende 2022 verlängert. Das ist erfreulich und schafft für Beschäftigte und Arbeitgeber Planungssicherheit. Vom Bundesverband der Rentenberater wurde im Vorfeld der parlamentarischen Beratung eine zeitnahe Lösung gefordert.

Im Koalitionsvertrag wird zudem deutlich, dass die Flexi-Rente gestärkt werden und die Regelung zum Hinzuverdienst bei vorzeitigem Renteneintritt sogar entfristet werden soll.

"Das kann man zweifellos als Meilenstein bezeichnen", betont Thomas Neumann, der Präsident des Bundesverbandes der Rentenberater e.V.

"Dafür haben wir immer wieder geworben und freuen uns, dass die neue Koalition da offenbar vollumfänglich mitgeht. Wer neben der Frührente weiterarbeitet, kann in Zukunft also deutlich mehr Geld verdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Das kann gerade in den unter Personalnot leidenden Pflegeberufen für eine deutliche Entlastung sorgen, ist aber auch angesichts des generell zunehmenden Fachkräftemangels positiv zu bewerten“, betont Neumann.

"Selbständige in die gesetzliche Rente einzubeziehen ist seit Jahren eine unserer zentralen Forderungen an die Politik. Hier schlägt die Ampel den richtigen Weg ein. Der Blick in andere europäische Länder zeigt: Rentensysteme, die alle Berufsgruppen einbeziehen, sind erfolgreicher!", erklärt der Präsident des Bundesverbandes der Rentenberater.

„Insofern wäre eine noch breitere Aufstellung des versicherten Personenkreises unter Einschluss von Politikern und Beamten wünschenswert.“

Der Bundesverband der Rentenberater begrüßt zudem, dass die erreichten Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente nun auch auf Bestandsfälle ausgedehnt werden sollen. "Auch das hatten wir immer wieder gefordert", sagt Neumann.

Was die mit der Aktien-Rente verknüpften Hoffnungen angeht, zeigen sich die Rentenexperten eher skeptisch.

Wer im aktuellen Marktumfeld noch nennenswerte Renditen erzielen will, muss zu Risiken bereit sein. Einem Großteil der Bevölkerung fehlen hierfür aber die finanziellen Spielräume. Denjenigen, für die es auf jeden Euro ankommt, dürfen keine Nachteile entstehen, wenn der Renteneintritt mit einem Börsencrash zusammenfällt. Das muss sichergestellt werden.

Auch Betriebsrenten dürfen nicht nur als weiterer Vertriebskanal der Finanzindustrie verstanden werden, der man mit immer weiteren Lockerungen entgegenkommt. Wer für eingesetzte 100 Euro nur noch 80 Euro oder weniger garantiert, darf sich über mangelnde Begeisterung bei Gering- und Durchschnittsverdienern nicht wundern.

Die Förderung der Betrieblichen Altersversorgung sollte da ansetzen, wo Arbeitgeber soziale Verantwortung für ihre Beschäftigten übernehmen und sich wahrnehmbar an der ergänzenden Absicherung beteiligen. Und das tun sie oft mit klugen Konzepten.

„Sowohl bei Betriebsrenten, bei der privaten Vorsorge und sogar bei der gesetzlichen Rente sollen die globalen Aktienmärkte nun alles richten. Das ist noch kein zukunftssicheres Konzept.", gibt Neumann zu bedenken.

Nach Auffassung des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. braucht es für die wichtigen Zukunftsfragen der Alterssicherung endlich ein breit aufgestelltes Expertengremium, das der Regierung geeignete Vorschläge erarbeitet.

Denn es liegen noch viele wichtige Themen auf dem Tisch: Konstruktionsfehler bei der Grundrente, Beamtenversorgung, Generationengerechtigkeit, Konzepte gegen Altersarmut, Rentenniveau und Beitragssätze ...

"Wir stellen uns einen Sachverständigenrat vor, der ähnlich wie die Wirtschaftsweisen, Zukunftsfragen der Altersvorsorge in Deutschland diskutiert und mit den Ergebnissen die Urteilsbildung der politisch Verantwortlichen stärkt."

 

Der Bundesverband der Rentenberater e.V. ist seit 1976 die allgemein anerkannte Berufsorganisation der in Deutschland tätigen Rentenberater. Rentenberater sind unabhängige Rechtsberater und nur ihren Mandanten verpflichtet. Sie sind Spezialisten auf dem Gebiet des Rentenrechts und können wie Anwälte ihre Mandanten im Rahmen ihrer Befugnisse vor Sozial- und Landessozialgerichten vertreten. Über die im Bundesverband der Rentenberater e.V. organisierten Rentenberater erhalten Ratsuchende fachkundige Hilfe in Fragen des Sozialversicherungsrechts sowie der betrieblichen und berufsständischen Vorsorge.

Kontakt:
Bundesverband der Rentenberater e.V.
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